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Zwischenzeugnis ja oder nein
Stell dir vor du bewirbst dich irgendwo, und es kommt die Rückmeldung: „Bitte reichen Sie ein Zwischenzeugnis vom jetzigen Arbeitgeber ein.“
BÄÄÄM! Und jetzt? Du hast niemandem erzählt, dass du dich umschaust! Es steht dir natürlich zu, jederzeit ein Zwischenzeugnis zu verlangen – aber wer macht das schon ohne weiteres? Und wenn dann auch noch Chef oder Chefin fragt: „Wieso? Schaust du dich etwa um?“ wird’s unangenehm…
Zwischenzeugnisse haben in meinen Augen das gleiche Problem wie Endzeugnisse: Oft allgemein, standardisiert und ohne wirklichen Mehrwert. Wie ehrlich und individuell das ist, wissen wir ja.
Als Unternehmen würde ich von keinem Bewerber ein Zwischenzeugnis anfordern. Warum jemanden in eine unangenehme Situation bringen, wenn man durch offene Gespräche oder meinetwegen Tests oder Referenzen ohnehin viel mehr erfährt?
Was meint ihr? Zwischenzeugnisse – ja oder nein?
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